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Corona Virus: Aktuelle Hinweise zum Umgang bei der GSE

Stand: 30.03.2020, 18.08 Uhr

An dieser Stelle informieren wir Sie aktuell über den Umgang in dieser durch das Corona-Virus ausgelösten Situation.

Unser Unternehmen und damit jeder einzelne GSE-Mitarbeiter nimmt die Aufgabe, die Menschen, die bei uns wohnen und/oder betreut werden und zu einer der Risikogruppen gehören, zu schützen und vor Erkrankungen zu bewahren, sehr ernst.

Umfangreiche Vorsichts- und Hygienemaßnahmen wurden zu diesem Zweck in allen GSE-Einrichtungen umgesetzt.

Im Alfried-Krupp-Heim kam es zwischenzeitlich zu Corona-Infektionen: Von 84 getesteten Bewohnern und Pflegekräften wurden 8 Bewohner und drei Beschäftigte positiv auf das Virus getestet. Den erkrankten Bewohnern geht es zum großen Teil gesundheitlich den Umständen entsprechend gut.

Ein 92-jähriger Bewohner mit schweren Vorerkrankungen verstarb am 24. März im Uniklinikum Essen. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.

Zwei positiv getestete Bewohnerinnen konnten aus dem Krankenhaus entlassen werden und sind wieder zu Hause bei uns.

Die Ansteckungskette im Alfried-Krupp-Heim konnte nachvollzogen werden und alle infizierten Bewohner sind auf einem kleinen Wohnbereich isoliert. Das umsichtige Handeln aller Beteiligten, unter der Leitung von Gabi Haack und die Einhaltung aller Vorsichts- und Hygienemaßnahmen konnten bislang weitere Infektionen verhindern. Wir bitten daher weiterhin alle Angehörigen um Verständnis für die Besuchseinschränkungen, die dem Schutz aller Bewohner dienen.

Die GSE gGmbH steht weiterhin in engem Kontakt zum Essener Gesundheitsamt und dem Robert Koch-Institut und wird umgehend über neue Sachstände in Kenntnis gesetzt. Ein abteilungsübergreifendes Team beschäftigt sich täglich mit der Entwicklung des Corona-Themas und hilft, das Handeln der GSE unternehmensweit zu koordinieren.

 

Weitere Informationen zu aktuellen Regelungen in GSE-Einrichtungen:

 

Werkstätten für behinderte Menschen

Die Werkstätten der GSE gGmbH sind bis zum 19. April 2020 geschlossen. Es wird eine Notbetreuung für Werkstattmitarbeiter und Teilnehmer angeboten, deren Betreuung anderweitig nicht sicher gestellt ist,

etwa, weil Bezugspersonen dem so genannten Schlüsselpersonal (Ärzte, Krankenschwestern, Pflegekräfte oder Werkstattpersonal etc.) angehören

oder eine andere Art der Betreuung/Beschäftigung aufgrund der Art/Schwere der Behinderung tagsüber nicht möglich ist.

 

Wir bitten schnellstmöglich um Mitteilung (telefonisch/per Mail)  an die Leitung oder den Sozialen Dienst der Werkstatt, wenn eine Betreuung in den Räumlichkeiten der Werkstatt weiterhin im Rahmen einer Notbetreuung erfolgen soll.  Die Telefonnummern und Mailadressen der Werkstätten finden Sie auf dieser Website unter dem Punkt „Menschen mit Behinderungen“ unter dem jeweiligen Werkstatt-Standort.

 

Wichtige Produktionen versucht die GSE gGmbH in den Werkstätten mit Tarifpersonal aufrecht zu erhalten.

 

Wichtige Infos zum Corona-Virus in leichter Sprache in diesem PDF

 

Pflegeheime

Vor dem Hintergrund drastisch steigender Infektionszahlen in den vergangenen Tagen und der weiterhin dynamischen Entwicklung der SARS-CoV-2 Infektionen ist es erforderlich, weitere kontaktreduzierende Maßnahmen zur Beeinflussung – insbesondere Verzögerung – der Ausbreitungsdynamik zu ergreifen und Infektionsketten zu unterbrechen.  Geregelt ist dies in einem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und bezieht sich auf alle Pflege-, Wohn- und Betreuungseinrichtungen und gilt zunächst bis zum 19.04.2020.

 

Auf der Grundlage des oben genannten Erlasses und in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Essen ist die GSE gGmbH angehalten folgende Maßnahmen zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit sofortiger Wirkung umsetzen:

  • Der Zugang zu den Pflegeeinrichtungen ist stark eingeschränkt! Besuche von Angehörigen sind ab sofort auf das absolut Notwendigste (Angehörige liegen im Sterben oder extreme Nachteile sind ohne Besuch zu befürchten) zu beschränken; jeden Tag darf höchstens in der Zeit von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr eine einzige Person pro Bewohner (Angehörige oder sonstige wichtige Bezugsperson) für maximal 1 Stunde die Einrichtung betreten.
  • Die Besuche dürfen nur noch im Zimmer der Bewohner stattfinden.
  • Wichtig ist eine Kontaktaufnahme zu unserem Personal auf dem jeweiligen Wohnbereich. Dieses wird Ihnen vor Eintritt in das Bewohnerzimmer einen Mund- und Nasenschutz aushändigen, der während der gesamten Besuchszeit zu tragen ist.
  • Bitte verzichten Sie auf Umarmungen oder anderen näheren Körperkontakt, wie Händeschütteln zu Ihren Angehörigen. Aktuell wird ein Abstand zu anderen Personen von 1-2 Metern empfohlen.
  • Bitte desinfizieren Sie sich vor dem Betreten der Pflegeeinrichtung gründlich die Hände und tragen Sie Ihre Kontaktdaten in die ausliegende Besucherliste gut leserlich ein. Damit ist im Falle eines Krankheitsausbruchs die Rückverfolgung der Infektionskette gewährleistet. Ihre Daten werden einen Monat gespeichert und dann gelöscht.
  • Sollten Sie sich krank fühlen oder Krankheitssymptome bei sich feststellen, ist der persönliche Kontakt zu Ihren Angehörigen in der Einrichtung unbedingt zu meiden. Dies gilt auch für Reiserückkehrer, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risiko- oder einem besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben sowie für Personen mit Kontakten zu Infizierten oder Verdachtsfällen, sie dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen die Einrichtung nicht betreten.
  • Bitte beachten Sie, dass ausschließlich der Haupteingang zugänglich ist. Die Eingangstür ist grundsätzlich geschlossen. Bewohnerinnen und Bewohner, die keinen Schlüssel besitzen, sowie Ärztinnen und Ärzte, Lieferanten o. ä., bitten wir zu schellen. Unser Personal wird sich um Sie kümmern.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis, um durch die Durchführung der Maßnahmen das Infektionsrisiko für uns alle zu begrenzen.

Bei Fragen, Ängsten oder Sorgen wenden Sie sich gerne an unsere Einrichtungs- und/ oder Pflegedienstleitung oder an unser Personal auf den Wohnbereichen.

 

Besondere Wohnformen/Wohneinrichtungen für behinderte Menschen
(Einrichtungen der Eingliederungshilfe nach § 53 SGB IX)

Die Zugänge der Einrichtungen werden geschlossen, sodass nur ein Haupteingang zugänglich ist. Hier können sich Besucher mittels Türklingel melden. Besucher werden erst nach Desinfizierung der Hände eingelassen. Kontakte zu den Bewohnern sind nur in eingegrenzten Räumlichkeiten möglich.

In den Einrichtungen liegen Besucherlisten aus, in der sich alle Gäste einzutragen haben. Damit ist im Falle eines Krankheitsausbruchs die Rückverfolgung der Infektionskette gewährleistet. Die Daten werden einen Monat gespeichert und dann gelöscht.

Im Übrigen gelten die allgemein bekannten Hygieneempfehlungen:

Bitte verzichten Sie auf Umarmungen oder anderen näheren Körperkontakt, wie Händeschütteln. Aktuell wird ein Abstand zu anderen Personen von 1-2 Metern empfohlen.

Bitte waschen Sie sich gründlich die Hände.

 

Wir danken Ihnen für den umsichtigen und besonnenen Umgang mit der für uns alle speziellen Situation!

Heribert Piel
Geschäftsführer der GSE gGmbH

 

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